100 DuisburgerInnen protestierten gegen Verschwörungstheoretikertreffen.

Nachdem wir am vergangenen Samstag den rechten Verschwörungstheoretikern und Corona-Leugnern eine klare Kante in Duisburg gezeigt haben, ging es heute schon wieder auf die Straße. Das selbe rechte Spektrum vom „Widerstand 2020 Duisburg“ hatte zu einer weiteren Kundgebung für 19 Uhr vor dem Stadttheater aufgerufen.

Wir als DSSQ haben, wie jedes Mal, wenn Rechte versuchen in unserer Stadt Fuß zu fassen, Gegenprotest organisiert. Zu unserer Kundgebung kamen 100 AntifaschistInnen, die mit selbstgemachten Plakaten und Transparenten ihren Unmut kundtaten. Die zahlreichen RednerInnen verschiedener am Gegenprotest beteiligter Gruppen machten eins klar: Wer sich ernsthaft gegen die aktuellen Probleme, die im Rahmen der Corona-Pandemie entstanden sind, zur Wehr setzen will, kann und darf das niemals gemeinsam mit Rechten machen!

Einige mutige AntifaschistInnen begaben sich mit einem Banner direkt an den Rand der rechten Kundgebung. „Versammlung der Aluhüte“ war darauf zu lesen, sodass jedem Passanten und jeder Passantin klar gemacht wurde, was das für Leute sind, die dort stehen. Die Rechten selber gaben heute ein erbärmliches Bild ab. Ohne den alleinigen Entertainer der Veranstaltung vom Samstag, Wojna von der Bandbreite, konnten sie heute weder Reden halten, noch musikalisch ihre Veranstaltung gestalten. Die 25 „Coronarebellen“ redeten ausschließlich miteinander und versuchten verzweifelt die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ zu verteilen, hatten aber, durch die DSSQ-Kundgebung abgeschirmt von den PassantInnen in der Fußgängerzone, keinerlei Resonanz.

Wir werden als DSSQ weiterhin den „Widerstand 2020 Duisburg“ im Blick haben und wenn nötig Gegenprotest organisieren. Unwidersprochen werden wir denen nicht die Straße überlassen. Also achtet auf Ankündigungen und lasst ein like auf der Facebookseite von uns.

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