Kategorie-Archiv: Termine

Aufruf zur kritischen Prozessbegleitung eines Duisburger Antifaschisten

Wir dokumentieren hier den Aufruf des Offenen Antifaschistischen Treffens Duisburg (OAT) zum Prozess gegen einen Duisburger Antifaschisten am kommenden Montag, den 25. Mai und rufen für 9.30 Uhr an diesem Tag auf dem König-Heinrich-Platz vor dem Amtsgericht in der Duisburger Innenstadt zur Solidaritätkundgebung auf.

+++Aufruf zur kritischen Prozessbegleitung eines Duisburger Antifaschisten+++

Am 30.08.19 hatte die NPD Duisburg vor dem Kaufland in Ruhrort einen Stand aufgebaut. Dagegen gab es relativ schnell spontanen Protest von vorbeilaufenden PassantInnen und SchülerInnen um den Stand herum, sodass der Stand abgeschirmt und nach kurzer Zeit zusammengeräumt wurde und die NPDler abgezogen sind. Der Protest war ein kurzer Prozess mit den Nazis und aus antifaschistischer Sicht ein voller Erfolg. Während lautstark Parolen gerufen wurden, sind einzelne Polizisten aggressiv gegenüber SchülerInnen aufgefallen, die offensichtlich einen migrantischen Hintergrund hatten, es gab sogar einzelne Übergriffe auf die Kids! Der Rückzug der Polizei war schon im vollen Gange, als ein einzelner „Held“ aus der Reihe getanzt war und einen Schüler quer über den Platz jagte. In dieser absurden Situation kam es zu der willkürlichen Festnahme eines Genossen. Der Vorwurf lautete zuerst „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ und wurde nach abgeänderte Darstellung der ersten Version zur „Strafsache wegen tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte“. Die Zeugen: Polizeikollege Nr. 1, Polizeikollege Nr. 2 und Achtung nicht wundern, Polizeikollege Nr. 3! Die Erfahrung zeigt mehr als oft, dass Kollegen sich gegenseitig decken, füreinander die Tatsachen so verdrehen, wie es ihnen passt und sie versuchen, antifaschistischen Protest zu kriminalisieren. Daher rufen wir zur kritischen Prozessbeobachtung von unserem Genossen B. auf am:

Am 25.05.20, 10:30 Uhr,
1. Etage, Sitzungssaal 159, König-Heinrich-Platz 1, 47051 Duisburg

Seid solidarisch und kommt vorher schon zur Kundgebung der Roten Hilfe vor dem Amtsgericht Duisburg, die schon um 9:30 Uhr beginnt und zeigen soll, dass wir AntifaschistInnen uns nicht so leicht kriminalisieren lassen, niemanden alleine lassen und solidarisch zusammenstehen.

KEIN RAUM FÜR DIE GEISTIGEN BRANDSTIFTER! AFD GEMEINSAM BEKÄMPFEN!

Die rechtsextreme Partei AfD lädt für kommenden Mittwoch, den 20.05.2020, zu einer „Wahlveranstaltung“ in Duisburg-Rheinhausen ein. Ob im Freien oder in geschlossenen Räumen: Wir dürfen nicht zulassen, dass die AfD, die eine der geistigen Brandstifter des rechten Terrors in Deutschland ist, ungestört sich versammeln und ihre „Wahlveranstaltung“ in Duisburg abhalten kann! Nach wie vor gilt: Immer und überall, gemeinsam und entschlossen ein klares Zeichen gegen diese geistigen Brandstifter zu setzen.

Wir rufen daher dazu auf, die Veranstaltung der rechtsextremen Partei AfD zu stören! Kein Raum für die geistigen Brandstifter! Weder in Duisburg noch sonst irgendwo! Kommt am Mittwoch um 16 Uhr zur Kundgebung vor dem Kreisbüro der AfD in Duisburg-Rheinhausen!

18. Mai 19 Uhr DSSQ-Kundgebung König-Heinrich-Platz

Nachdem sich am gestrigen Samstag ein Bündnis aus Verschwörungstheoretikern, AFD, Nazis, Impfgegnern und anderen Menschen mit teils sehr wirren Ideen zusammengefunden hatte, wollen sie schon am morgigen Montag wieder in Duisburg auf die Straße. DSSQ ruft dazu auf, sich dem rechten Treiben in unserer Stadt entgegenzustellen. Kein Platz für Rassismus und Verschwörungstheorien!

Kommt zur DSSQ-Kundgebung am Montag, den 18. Mai 2020, auf dem König-Heinrich-Platz in der Duisburger Innenstadt.

Antifaschistischer Protest gegen rechte Verschwörungstheoretiker formiert sich!

Heute folgten ca. 100 Antifaschist*innen dem Aufruf des DSSQ-Bündnisses, sich den rechten Verschwörungstheoretikern der neugegründeten Gruppe “Widerstand 2020 Duisburg” in den Weg zu stellen.

Die Rechten konnten ca. 150 Personen, unter anderem außerhalb aus Duisburg zu ihrer Kundgebung mobilisieren. Unter ihnen waren viele bekannte Gesichter des örtlichen Pegida- und Nazi-Spektrums. Sie scheinen aber auch zahlreiche Menschen mit ihren kruden Thesen ansprechen zu können, die nicht in das klassische Bild vom Neonazi passen. So trafen sich dort Menschen, die schon vor der Coronakrise wirre Ideen im Kopf hatten, mit denjenigen, die durch den Umgang der staatlichen Behörden mit der Coronapandemie verunsichert sind, sich eingeschränkt und bevormundet fühlen, mit organisierten Rechten aus AfD und anderen Nazi-Strukturen.

Wir als DSSQ-Bündnis sind schockiert von dieser Entwicklung und rufen alle Antifaschist*innen auf, sich dem entgegenzusetzen. Es handelt sich nicht um ein kleines isoliertes Problem in Duisburg. In Düsseldorf hatten sich heute 300 Corona-Leugner getroffen, während der Gegenprotest gerade einmal 15 Antifaschist*innen umfasste. In Stuttgart sind sogar 5.000 Menschen den Verschwörungstheoretikern gefolgt. In vielen anderen Städten kam es ebenfalls zu rechten Aufmärschen. Hier wird klar, wie wichtig ein gemeinsamer organisierter Widerstand aller antifaschistischen Kräfte ist.

Überrascht sind wir von dieser Entwicklung nicht. Seit langem sind rechte Strukturen auf dem Vormarsch, während Linke fast ausschließlich mit Abwehrkämpfen beschäftigt sind. Den sogenannten Hygienedemos wird enorm viel Raum in der bürgerlichen Presse gegeben und so mancher Bürger fragt sich, ob alle Einschränkungen, die staatlicherseits in den letzten zwei Monaten getroffen wurden, auch so richtig waren. Hier versuchen die organisierten Rechten anzuknüpfen.

Wie sich “Widerstand 2020 Duisburg” entwickelt, kann natürlich keiner sagen. Vielleicht zerfällt die Bewegung schon bald an den inneren Widersprüchen – wie man mit Nazis in den eigenen Reihen umzugehen hat, scheint dort heiß diskutiert zu werden. Als Antifaschist*innen dürfen wir uns aber nicht darauf verlassen, dass das Problem sich von alleine löst, das zeigt nicht nur die deutsche Geschichte.

Noch am 25. April hatte Marcel Wojnarowicz alias Wojna von der Band “Die Bandbreite” alleine vor dem Duisburger Theater gestanden und wirre Theorien über Corona versucht zu verbreiten. Am letzten Montag, den 11. Mai, konnten Antifaschist*innen ein Treffen derjenigen dort beobachten, die auch für heute aufgerufen hatten. Da waren schon 30 Personen anwesend, die zur Hälfte aus bekannten Rechten bestand. Heute waren es wiederum bereits 150 Personen vor dem Stadttheater.

Für den kommenden Montag wurde von den Corona-Leugnern bereits eine weitere Kundgebung für 19 Uhr angekündigt. Wir sind als Duisburger Antifaschist*innen seit Jahren immer auf der Straße gewesen, wenn Rassisten und Neofaschisten ihr Unwesen in unserer Stadt trieben. Wir haben mit Transparenten, inhaltlichen Beiträgen, Lärm und Blockaden immer alles gegeben, wenn es gegen das braune Dreckspack ging. Zur Zeit der Kundgebungen des Duisburger Pegida-Ablegers sind wir mit viel Ausdauer jeden Montag lautstark den Rassisten und Neofaschisten auf dem Bahnhofsvorplatz entgegengezogen. Wenn jetzt wieder organisierte Rechte, sowie Menschen, die kein Problem haben mit diesen zusammen zu arbeiten, sich in Duisburg breitmachen wollen, zeigen wir denen selbstverstandlich eine klare Kante!

Das DSSQ-Bündnis ruft daher für den kommenden Montag, den 18. Mai, um 19 Uhr, zum antifaschistischen Protest vor dem Amtsgericht auf dem König-Heinrich-Platz auf. 

16. Mai Kundgebung Duisburg Innenstadt „Rechte Verschwörungstheoretiker und Coronaleugner stoppen!“

Am kommenden Samstag rufen rechte Verschwörungstheoretiker und Corona-Leugner zu einer Kundgebung in der Duisburger Innenstadt auf. Sie nehmen staatliche Pandemiemaßnahmen zum Anlass, um mit wirren Thesen und kruden Wahnvorstellungen ihrer Paranoia freien Lauf zu lassen. Organisiert wird die Kundgebung von der neu gegründeten Gruppe „Widerstand 2020 Duisburg“, die von stadtbekannten Rassisten und Neofaschisten dominiert wird.

Der Versuch der Rassisten und Neofaschisten in Duisburg, die Straße unter dem Deckmantel der „Verteidigung der Grundrechte“ zu erobern, darf keineswegs verharmlost und ignoriert werden. Das Bündnis „Duisburg stellt sich quer“ ruft daher zur Gegenkundgebung um 12:30 Uhr vor dem Amtsgericht Duisburg auf dem König-Heinrich-Platz auf! Erscheint zahlreich und natürlich mit Mund-Nasen-Schutz!

Aufruf zur Prozessbegleitung – Achtung Terminänderungen

Immer wieder werden die Termine der Prozesse gegen Duisburger Antifaschisten seitens des Gerichts verschoben, momentan aufgrund der Coronakrise. Achtet daher bitte auf entsprechende Aktualisierungen der Aufrufe. Hier der aktuelle Aufruf mit dem Stand vom 1. Mai 2020.

KEIN RAUM FÜR DIE GEISTIGEN BRANDSTIFTER VON HANAU! AFD GEMEINSAM BEKÄMPFEN!

Die rechtsextreme Partei AfD lädt für Samstag, den 29.02.2020, zu einem „Kreisparteitag“ in Duisburg-Rheinhausen ein. Die Partei AfD ist eine der geistigen Brandstifter des rechten Terrors in Deutschland.
Nach dem rassistischen Terroranschlag von Hanau dürfen wir nicht mehr zulassen, dass Rassisten und Neofaschisten unsere Gesellschaft mit Hass vergiften. Es ist an der Zeit, immer und überall, gemeinsam und entschlossen ein klares Zeichen gegen den rechten Terror und seine geistigen Brandstifter zu setzen.
Wir rufen den Betreiber der Gaststätte „Zum Rathaus“ dazu auf, die Veranstaltung der rechtsextremen Partei AfD abzusagen! Kein Raum für die geistigen Brandstifter von Hanau! Weder in Duisburg noch sonst irgendwo!
Kommt am Samstag zur Kundgebung gegenüber der Gaststätte „Zum Rathaus“ in Duisburg-Rheinhausen!
DUISBURG STELLT SICH QUER

Soildarität verbindet

Infoveranstaltung zu den aktuellen Prozessen gegen Duisburger AntifaschistInnen

Solidarität mit Antifaschisten – Aufruf zu Prozessbeobachtungen in Duisburg!

Aktionskarte 17.11.

Die Aktionskarte von DSSQ für den 17. November! Unsere Demo gegen die Nazis beginnt um 13.30 Uhr am Marientor, vor dem dortigen Theater. Die EA-Nummer wird ab 12 Uhr erreichbar sein. Auch wird es einen DSSQ-Liveticker auf Facebook und Twitter geben! Folgt uns daher, damit ihr auf dem Laufenden seid!

EA-Nummer: 0157-58012854
Hashtag: #du1711

Facebook: Duisburg stellt sich quer
Twitter: twitter.com/duisburg_quer